Gesichertes Wissen

Immer wieder trapsen wir Aufklärer in die Falle, auf „Einwände“ von Menschen zu reagieren, anstatt darauf zu bestehen, dass sie zuerst die empfohlenen Quellen studieren, wenigstens ein bisschen von dem, was ein Grundwissen über den Gegenstand, dem man „skeptisch“ gegenübersteht, vermittelt. Wie im Gag: Wie viele Inseln hat Japan und wie heißen sie? Japan hat viele Inseln und ich heiße Schmidt.

Ingo Bading, leuchtendes Vorbild in hingebungsvoller Rundum-Aufklärung, hat neulich auf Facebook das Thema Gesichtertes Wissen zum Satanismus in führenden Kreisen aufgebracht. Natürlich regte sich erst mal ein „Wie das?“ und „Irreführende Begrifflichkeit!“ kluger Köpfe, worauf eine „kleine“ Quellensammlung erwähnt wurde: http://studgenpol.blogspot.ru/2011/04/quellen-zum-thema-elitarer-satanismus.html

Ich bringe es auf eine solch eine Lese- und Schreibleistung nicht, aber es ist doch klar, dass die Ergebnisse aus solcher Arbeit wesentlich höher gewertet werden müssen als meine, die sich auf sagen wir nur 50 Stunden Audiomaterial zu dem Thema stützt. Und meine ist gewichtiger als diejenige dessen, der es sich kraft seines gesunden Menschenverstandes nicht vorstellen kann, dass so etwas passiert. Und wenn dann Ergebnisse zusammenfallen, die aus verschiedenen Quellen und Methoden gespeist wurden, wie in diesem Fall Ingos und meine, dann ist das erst Mal „wahr genug“, wie Wittgenstein gesagt haben soll.

(Einer meiner seltenen eigenen Funde ist mir gerade gelungen. Als ich über die Beschneidung bei Moslemen und Juden Genaueres erfahren wollte, stieß ich auf die Information, dass bis vor Kurzen in den USA 90% der Jungen beschnitten wurden, heute noch 60 bis 70%. These: Das englische Königshaus beschneidet seine Jungen ebenso. Einigendes Band: Die Kabbalisten-Zionisten-Freimaurerlogen. Sadistischer Akt. )

https://www.beschneidung-von-jungen.de/…/genitale…

 

Heute vor zwei Jahren habe ich angefangen, aus meinem Winterdomizil in Russland Quellenempfehlungen herumzuschicken. Selten war wohl etwas sinnloser, wenn es nach dem ersten naiven Ziel gemessen wird: Leute zu begeistern mit Entdeckungspfaden zu Wahrheiten. Seit Juni 2017 der „Blog“ hier. Eher ein Scheinblog, denn 98% der Leserklicks kommen von mir. Aber auch hier machte mir Ingo Mut: Nach Ludendorff ist der eigentlich würdige Kampf der „Kampf ohne Hoffnung“, für das Prinzip und die Sache.

Kuriosum und Novum am Rande: Dass wir für die böse Aufklärerei von vielen Weggenossen gemieden und auf Facebook entfreundet werden, ist normal. Neulich dazu geniale Überschrift in einem Müllstream-Blatt zu einem Buch von G. Wisniewski: „Verschwörungstheorien gefährden die Demokratie“. https://www.youtube.com/watch?v=Tm8bFTO-9mk Bei Lügenbolden muss man einfach die Aussage drehen, dann wird etwas Wahres draus. Nun wurde ich aber auch von einer Mitaufklärerin aus ihrer Freundesliste mit der Begründung ausgeschlossen, ich würde durch meine Veganismus-Propaganda die Bewegung spalten. Das ist natürlich eine Ehre. Wie schon Tolstoi schrieb, macht die Leute nichts so wild die das öffentliche Bekennen zu Gewaltlosigkeit gegenüber allen Lebewesen. Denn sie würden ja im Inneren verstehen, dass die Gründe dafür wahr sind, aber noch nicht reif dazu sein. (Im russischen Teil habe ich das Zitat als Bild.)

 

Indem ich hier tippe, verdränge ich die aufwändig verdichteten Quellenhinweise unten, also bitte nicht vergessen: Ganz unten im Menü sind die fundamentalen PDFs.

Abschließend fünf Hauptquellen der letzten Zeit, die ich unbedingt empfehlen kann:

  1. Oliver Janich. Unermüdlich. Berichtet viel über Q Anon, hat mit seinem libertären Blick eine erfrischende Freiheit von allen Rechts- und Linksfangstricken. Menschlich vorbildlich. https://www.oliverjanich.de/
  2. Wolfgang Eggert. Immer wieder. Höre immer wieder nachts eine alte Aufnahme über Zionismus und seine Rolle im Dritten Reich. Jeder Satz von ihm hat eine Tiefe, die eine eigene Rede erlaubt.https://www.youtube.com/watch?v=AyEkLD0QX3Q&t=2147s 
  3. Gerhard Wisniewski. Im Interwiew mit Hagen Grell über die Logen oder alleine über die Mondlüge.
  4. Berühmte Veganer. Ein tolles Video auf Russisch in der russischen Abteilung. Müsste übersetzt werden.
  5. Der Vegane Germane. Ein Tipp meines Fabebookfreundes Gunther Michel auf meine Gedanken, wie schwierig es ist, Menschen zu finden, die sowohl radikal politisch Aufklärung betreiben als auch den Veganismus als Grundlage erkannt haben. Darüber, wie verschiedene Schienen der Aufklärung und des Kampfes für soziale Gerechtigkeit, wie es eher im Angelsächsischen genannt wird, sich oft gegenseitig ins Gehege kommen anstatt zu einer gemeinsamen Feldtheorie der Wahrheitsbewegung, habe ich im englischen Teil geschrieben. An sich ist das ganz logisch unter geistig agilen Menschen, sollte nicht aufgebauscht werden, denn das ist natürlich für die Verschwörungsleugner Wasser auf ihre Mühlen, aber dennoch von Interesse. Meine Antwort ist, den Veganismus als Eckstein der Wahrheitssuche zu sehen, als gesichertes Wissen, auf das der Rest aufbaut, was man außer Nahrung noch zu sich nimmt und von sich gibt (Information, Liebe, Werke). Das würde auch die Lager der Rechts- und Linksdrehenden zusammenführen. Nicht würde, sondern wird.
  6. Werner Altickel. https://www.youtube.com/watch?v=JG9ae8P3ef0&t=289s

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