Am Anfang war das Verb

*Artikel für die InZeitung in Freiburg (für und von Migranten)

Über die Offenheit zum weltanschaulichen Neuanfang

Meine Studenten in Korea und die Hinzugewanderten in Deutschland haben gemeinsam, dass sie viel gedankliches Neuland betreten und deswegen offen dafür sind, im Lernprozess noch einmal ganz von vorne anzufangen, wie im „Mensch ärgere dich nicht“-Spiel Zurück auf START zu gehen. Das soll im Folgenden kurz anhand der fünf Buchstaben in START durchgespielt werden:

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S wie Sondermüll

„Alles Lebendige baut eine Atmosphäre um sich her“, schrieb Goethe. In diese Atmosphäre mischt sich auch allerlei Verschmutzung, die den lange vor Ort Lebenden gar nicht mehr auffällt. Im Geistigen ist dies der ideologische Schmutz. Den möchten wir uns beim Neulernen sparen. Ideologien kann man ebenso als Viren sehen, die uns zu Handlungen veranlassen, die nicht unserem Interesse und Wesen entsprechen. Ideologien dienen den Interessen von Mächtigen, die versuchen, die Masse auf ihre Linie zu bringen, ohne dass die Massen es merken. Ideologien sind geistiger Sondermüll. Sie sind zu trennen von natürlichen, also uns allen als universale Notwendigkeiten innewohnenden Ideen und Maximen. Das Wahre, das Gute, das Schöne reichen als Kriterien völlig aus. Und die Natur.

Wie lässt sich der Sondermüll aussondern? Ganz einfach: Wieder mit Goethe: „Am Anfang war das Wort…Ich kann das Wort unmöglich so hoch schätzen, ich muss es anders übersetzen.“ Goethes Faust findet den reineren Sinn „in der Tat“, also im Tatwort. Das ist ein wichtiger Hinweis, dass wir immer Verben vor Nomen stellen sollten, denn in den Nomen ist das Lebendige bereits erstarrt, es ist wie in behandelter und verpackter Nahrung stark beeinträchtigt zugunsten der bequemen Tauschbarkeit. Damit sind Nomen sehr anfällig für ideologische Manipulation. Während das Tatwort noch ohne Wertung beschreibt, wie jemand etwas macht oder gemacht hat: „Manfred geht im Wald spazieren.“, kann der Nominalstil dieselbe Szene als feste Eigenschaft verkaufen: „Manfred ist ein Waldspaziergänger.“ Manfred wird nichts dagegen haben, so eingeordnet zu werden. Aber was, wenn er durch die Nominalisierung einer Gruppe hinzugefügt wird, die in der Gesellschaft sehr unbeliebt ist? Wenn er einmal im Jahr eine Zigarette raucht, ist er dann Raucher? Oder einmal im Monat von der Mehrheit abweichende Gedanken hat, ist er dann Andersdenkender? Hier setzt die Manipulation ein und versucht, den Menschen gewisse Verhaltensweisen als unerwünscht zu suggerieren, indem über die Medien sprachliche Etiketten verbreitet werden. Das auffälligste und perfideste Kampfwort in diesem Zusammenhang sprang mich das erste Mal an wie ein Wolf aus dem Dickicht, als ich in meiner Recherche über die größten Bedrohungen der Menschheit auf dokumentierte Taten von Regierenden verschiedener Länder stieß und beides in einen hypothetischen Zusammenhang setzen wollte: „Verschwörungstheoretiker!“ Dieser Begriff wurde von der CIA im Jahr 1967 in Umlauf gebracht, um von den erheblichen Zweifeln in der amerikanischen Gesellschaft an der offiziellen Verschwörungstheorie zur Ermordung Kennedys abzulenken. Was vorher investigativer Journalismus war, der die Gesellschaft auf demokratiefeindliche Absprachen mächtiger Kreise hinwies, wurde über Nacht zu etwas Lächerlichem und Schädlichem. Eine komplette Umkehrung der Dinge, wie wenn ein auf frischer Tat ertappter Räuber die Polizei überzeugen kann, dass das Opfer der eigentliche Täter sei. Im Englischen nennt man das: Blame the victim, beschuldige das Opfer. George Orwell hat das in „1984“ nachlesenswert geschildert. Beim Neulernen der Wirklichkeit müssen wir diesen Sondermüll entfernen und immer bei den Tatwörtern, also Tatsachen, bleiben. Tatsachen sind besonders gut in Büchern zu finden.

 

T wie Totalitäre Vergangenheit

Bücher und alles Veröffentlichte sind nun aber auch nicht außerhalb des ideologischen Dunstkreises. Wie können wir möglichst ideologiefreie Quellen finden? Folge dem Geld: Medien, die mit Unterstützung mächtiger und reicher Kreise operieren, haben eine höhere Korruptionswahrscheinlichkeit als eher mittellose und unabhängige. Diese gilt es zu suchen. Das Internet bietet dabei Hilfe an. Es mögen einem dabei Quellen auffallen, die nicht nur nicht ideologiefrei sind, sondern dezidiert ideologisch, da in offener Opposition zur herrschenden Ideologie stehend. Dem Neueinsteiger sei empfohlen, sie zu überspringen und weiter zu suchen, bis er zu Quellen kommt, die dem „Links-„ und „Rechts“- Schema nicht mehr entsprechen. Um einige Namen zu empfehlen: Psychologen wie Rainer Mausfeld (mit ihm würde ich anfangen, Quelle unten) und Manfred Spitzer, Historiker wie Daniele Ganser und Ingo Bading, Unternehmer wie Andreas Popp und Rico Albrecht, Umweltaktivisten wie Werner Altnickel und Holger Strohm, Filmemacher wie Dirk Pohlmann und Daniel Hermsdorf, Journalisten wie Oliver Janich, Gerhard Wisnewski und Joe Conrad, Politologen wie Hermann Ploppa, Lehrer wie Petra Paulsen und Nikolai Nerling, Staatsrechtler wie Karl Albrecht Schachtschneider, Verteidigungsministerialrätinnen wie Monika Donner, Pastoren und Friedensaktivisten wie Friedrich Bode, CDU- und SPD-Politiker wie Willy Wimmer und Andreas von Bülow, Erzählonkel wie Frank Engelmayer (Stoner), Ärzte wie Ulrich Mohr und Dietrich Klinghardt. Ein breites Spektrum aus der Mitte der Gesellschaft.

„Links“ vs. „rechts“ ist als Fangnetz zu durchschauen, das verhindern soll, dass wir in faktenbezogenen Austausch kommen. Die Römer nannten die dahinter stehende Absicht divide et impera, „teile und herrsche“. Nun ist aber in Deutschland „rechts“ unauflösbar mit den zwölf dunklen totalitären Jahren verbunden, was folglich „links“ einen starken Bonus gibt. „Rechts“ favorisiert traditionell die eigene Nation und Rasse, setzt dafür auf einen starken Staat, ist also loyal zu den Machteliten. Wem das noch nicht schlimm genug ist, sieht in „rechtsextrem“ zudem noch Gewaltbereitschaft und die Verschränkung von Staatsgewalt, Korporationen und totalitärer Ideologie. Mit „links“ haben wir heute ein Dilemma: Traditionell bedeutet „links“ der Einsatz für soziale Gerechtigkeit, eine bessere Welt für alle, Unterstützung für Unterprivilegierte und das alles in starker und steter Skepsis gegenüber den jeweils Machthabenden, auch in Skepsis gegen sich selbst: Bin ich vielleicht schon gekauft, wenn ich nicht mehr machtkritisch denke? Heute kommt zu „links“ gerne „liberal“ und „aufgeklärt“ hinzu. Was aber, wenn nun die Machthabenden deklarieren, sie würden genau diese Ideale bestens verkörpern und mit ihnen wir als Gesellschaft? Dann schadet Kritik an der Macht ja der guten Sache. Ach so! Dann dürfen wir die Beeinflussung der Repräsentanten des Volkes durch Lobbyisten auch nicht hinterfragen und schon gar nicht die elementare Systemfrage stellen. Woher kommt unser System, wer bestimmt in ihm? Wer regiert das Geld? Gute Quelle: Paul Schreyer. Wie kommt man dazu, von “satanischen Eliten” zu sprechen? Denn so zu fragen ist ja jetzt „rechts“, was niemand sein will, der noch von seinen Nachbarn gegrüßt werden möchte. Und hatte man in den dunklen Jahren nicht auch schon radikale Kritik an der Plutokratie geäußert? Dann darf man das ja nicht mehr. Das ist die Grundlage der „Nazikeule“ (in der Variation auch als Antisemitismus-, Rassismus-, Holocaust- und Reichsbürgerkeulen). Wieder werden die Dinge umgekehrt: Diejenigen, die auf demokratiefeindliches Handeln aufmerksam machen, werden kriminalisiert und stigmatisiert. Als Neulerner der Wirklichkeit lehnen wir solche Tricks ab. Der Trick wird auch Strohmann-Argument genannt oder im weiteren Sinn ad hominem-Argument. Anstatt auf die Fakten einzugehen, wird dem Gegner ein hässlicher Schatten hinzugedichtet, den zu bekämpfen alle bereit sind. Stichwort: Schuld durch Assoziation. Den fiesen Trick der falschen Wahl (false dilemma auf Englisch) kennen wir aus der Kindheit: Möchtest du Grünkohl oder Spinat? Als gebe es keinen Himbeerkuchen und Farbigenkuss. Kinder fallen in ihn viel weniger hinein als Erwachsene, Beispiel sind so genannte Wahlen.

Was die eigentliche totalitäre Vergangenheit betrifft, ist in der Tat ein immer noch großer Aufklärungsbedarf vorhanden, besonders weil heute dank des Internets viele neue Erkenntnisse über die Hintergründe der deutschen Geschichte für alle einsehbar sind. Diese Erkenntnisse zeigen einen hohen Grad an Verflechtung der Weltmächte und wichtigen Akteure sowie Strukturen der Weltpolitik. Und damit auch eine große Relevanz für unsere heutige Zeit.

 

A wie Angst

Ein zentraler Begriff im heutigen politischen Diskurs ist Angst, die ein schlechter Ratgeber sei, wie die Bundeskanzlerin nicht müde wird zu betonen und mit gutem Beispiel voran geht, indem sie keine Angst hat, eigenmächtig das Grundgesetz auszuhebeln und permanent Hochverrat zu begehen (sagt Udo di Fabio, ehemaliger Verfassungsrichter). Zunächst ist Angst ein Strohmannargument, da sie immer durch Besonnenheit und Mut ersetzt werden sollte. Mit Karl Valentin: „Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.“ Die schon länger hier Wohnenden hätten im Durchschnitt eine unbegründete Furcht vor dem Fremden. Das mache sie anfällig für „rechte Themen“. Als Völkerwanderer sieht man seine eigene Mentalität draußen deutlicher als in der Heimat. So geht es mir in Korea. In der Tat, wir Deutschen haben einen Hang zu Nervosität und sehen gern Probleme, wo Andere noch gar nicht mit der Wimper zucken. Auch ist die Fallhöhe von einem Wohlstand, der im globalen Schnitt dem Himalayagebirge gleichkommt, ein guter Anlass, Ängste zu hegen vor Fremden, die sich eine neue Existenz aus dem Nichts aufbauen wollen.

Nun haben wir gesehen, wie emotional aufgeladene Themen und Gruppen gern für Manipulation gebraucht werden. Kann das hier auch so geschehen? Es ist zu befürchten! Es geht aus Sicht der Mächtigen immer darum, von sachbezogenem Austausch abzulenken. Das klappt sehr gut mit der reductio ad Hitlerum, das klappt aber auch gut mit der reductio ad psychologiam. Die Ablenkung des Denkens von der Machtfrage auf Psychologie ist besonders raffiniert, denn gerade Menschen mit Hang zu Reflexion und Selbstreflexion sind empfänglich für Diagnosen: „Bin ich denn mental überhaupt sauber genug, um Mitmenschen mit meinen Beobachtungen zu belästigen?“ In der Tat wirken besonders zusammengesetzte Kampfbegriffe gut, die am Ende –„phobie“ haben, da sie damit die Beweislast wieder einmal umkehren: Du siehst Forschungsbedarf in der Auswirkung von Fast Food? Du bist ein Fastfoodphob! Die Begriffe Homophobie, Xenophobie und Islamophobie wirken genau so. Um gegnerische Gruppen psychologisch zu stigmatisieren, werden sie gerne in Anführungszeichen gesetzt. Dadurch ist ihr Anliegen gar keines, denn es ist ja gar nicht echt. „Besorgte Bürger“ sind so eine Gruppe, die als „rechts“ und „rechtsextrem“ gar nicht erst anzuhören sind. Und damit im Grunde auch schon den Status als Bürger verloren haben. Sie sind gefährliche Radikale. Als Neulerner der Wirklichkeit sagen wir hier: Wehret den Anfängen. So haben die Nationalsozialisten ihre Gegner stigmatisiert. Und das war nur der Anfang. Am Ende war keiner mehr bereit, den Tod von Millionen zu verhindern. Diese rhetorischen Tricks sind also in der Tat Totschlagargumente.

 

R wie Replacement Migration

Wie sieht es aus mit der faktischen Begründetheit oder Unbegründetheit der deutschen Angst? In der Schule lernen wir, dass die Deutschen das große Glück hatten, dank des Sieges der Alliierten und der Besetzung durch sie die Mechanismen der Demokratie und des Pluralismus neu zu lernen. In anderen Teilen der Welt verlief die Demokratisierung weniger glatt: in Vietnam, Korea, Afghanistan und im Iraq etwa wurden Millionen Menschen für diese Werte „geopfert“. Allein in Nordkorea löschten die USA nachweislich und gezielt ein Viertel der Bevölkerung aus. Der Völkermord an geschätzt Hundert Millionen Amerikanern ist bis heute wenig thematisiert, weil diese Menschen keinen richtigen Staat und keine Lobby hatten. Wer ein bisschen über den Tellerrand der veröffentlichten Meinung schaut, erkennt schnell, dass hinter offiziellen Werten nackte Interessen stehen. Die Disziplin der Geopolitik ist auch deswegen in Deutschland unbeliebt und irgendwie „rechts“, weil sie dieses Grauen des globalen Machtkampfs in einfachen Begriffen zeigt. Sehr zu empfehlen: Zbigniew Brzezinski, George Friedman, Halford Mackinder. Weitere Suchworte: Rheinwiesenlager, Dresden 14.2.1945, verweigerter Friedensvertrag, alliierte Medienkontrolle bis 2099, depleted uranium weapons. Gegen die Menschen im Iraq, in Libyen und im Kosovo wurden von den demokratischen Mächten nachweislich über Zweitausend Tonnen an Uranmunition eingesetzt, die aus dem Abfall von Atomkraftwerken stammt und Erbgut auf Millionen Jahre schädigt – und als Bonus der Atomindustrie viel Geld für die Entsorgung spart. Eine wirkliche demokratische Gesellschaft würde das nicht zulassen, denn wir können als gute Menschen auch den Gegnern (die die Vorherrschaft des Petrodollars bedrohten) so etwas nicht wünschen. Für 2017 wurde auch der Einsatz von DU in Syrien gemeldet: http://foreignpolicy.com/2017/02/14/the-united-states-used-depleted-uranium-in-syria/

Ansonsten ist es ausreichend, die Planer in den obersten Kreisen anzuhören. In der UNO und in der EU wird hinter der Fassade der Flüchtlingskrise von einer Replacement Migration in Bezug auf Europa gesprochen. Die deutsche Übersetzung klingt zu sehr „rechts“, deswegen unterlasse ich sie hier. Quellen: Thomas Barnett, George Soros, Wolfgang Eggerts Hörbuch „Islamisierungskomplott“. Migration wird offiziell als unvermeidlicher Prozess dargestellt, ähnlich wie „Globalisierung“. Der in Verben Denkender erfährt aber, dass hinter Prozessen oft solche stehen, die sie anstoßen und von ihnen profitieren. Die US-Amerikanerin Greenhill hat belegt, wie Massenmigration als Waffe eingesetzt wird (in einem Buch des Jahres 2011 in den USA). Die Schädigung der Umwelt und die zunehmende Digitalisierung sind auch in diesem Zusammenhang zu untersuchen. Stichwort: Transhumanismus. Mit der Vorsilbe „trans“ werden oft Wörter geprägt, die uns etwas eigentlich Schlechtes wie im Falle des Transhumanismus (Ersetzung des Menschen) als etwas Fortschrittliches verkaufen. Was bedeutet eigentlich „transkulturell“? “Transgender”. Als Neulerner der Wirklichkeit versuchen wir, solche neuen Kunstbegriffe auf einfache Verben und Taten herunterzubrechen, um des Pudels Kern in ihnen zu verstehen. Umgekehrt werden völlig unzweideutige und jahrhundertelang positiv besetze Begriffe wie Volk und Heimat als für vernünftige Menschen nicht mehr aussprechbar herabgestuft.

 

 

 

T wie Tierrechte oder neuer Totalitarismus

Der von den Regierenden und Lobbykreisen angefachte Alarmismus gegen „rechts“ ist Teil von Machterhaltungs- und Machterweiterungsstrategien. Ihre Macht zu erhalten, sei ihnen vielleicht noch gegönnt, aber sie zu erweitern sollte in einer demokratischen Gesellschaft auf Gegenwehr stoßen. Die eigentliche Gefahr ist also nicht rechts, sondern oben (immer doppelt verstanden: personenbezogen und systemisch). Direkt der Phantasie von Orwell scheint der Trick entnommen, mittels des Labels „Hate speech“ Dissidenten zu mundtot zu machen. Es wird auch lieber auf Englisch in den Medien propagiert, weil „Hassrede“ nun wirklich zu peinlich klingt. Auf Deutsch wird auch gerne „rechte Hetze“ benutzt, um Kritiker in die Nähe gefährlicher Rechtsextremer zu stellen. Mehr als „1984“ trifft den Kern der Tendenzen aber „Brave new world“ von Aldous Huxley. In dieser Dystopie sind die Menschen mit ihrer Versklavung zufrieden und müssen gar nicht mehr gezwungen werden. Der Neulerner der Wirklichkeit sieht eine Analogie zu der Ausbeutung der Tiere. Wahres linkes Denken setzt am Gruppennarzissmus an, also dem Wahn, die eigene Gruppe sei die von Gott auserwählte und alle anderen haben ihr zu dienen. Der größte Gruppenwahn ist die feige Idee, Tiere hätten keine Rechte und seien geschaffen, um den Menschen zu dienen. Die Befreiung von dieser Fessel – über die ethisch, medizinisch und ökologisch als für extrem vorteilhaft befundene vegane Lebensweise – kann uns durch Boykott des Bösen vom neuen Totalitarismus befreien, aus dem uns keine Alliierten mehr herausbomben werden. Gleichzeitig muss eine neue, politisch ideologiefrei denkende ökologische Bewegung ein Bewusstsein für Obergrenzen schaffen – für das Massensterben der Insekten und Vögel. Der von den führenden Psychopathen für ihre Eine-Welt-Ordnung (NWO) beabsichtigte Weltenbrand muss verhindert werden. Immerhin konnte nachweislich in letzter Minute der Angriff auf den Iran und Syrien unter Obama verhindert werden, wohl auch dank der Weltöffentlichkeit. Es gibt so viel Sinnvolles zu tun wie noch nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. Alle sind herzlich eingeladen, mit zu ihrer Bewahrung beizutragen. Besondere Hoffnungen ruhen auf Migranten im weiteren Sinne, also Menschen, die physisch, territorial und geistig beweglich sind und zur Not auch aus Sackgassen, in die sie geraten sind, wieder zurück auf den rechten Weg kehren.

 

Der Autor: Jochen Stappenbeck studierte in Freiburg und Berlin Slawistik, Germanistik und Geschichte. Tätig war er als Chefredakteur in der Moskauer Deutschen Zeitung. Seit 2012 unterrichtet er an einer südkoreanischen Universität Deutsch und Weltgeschehen.

 

Soweit der Traum eines echten Artikels, den Hunderttausende Leser gewinnbringend lesen würden. Weiter geträumt, fühle ich mich bedrängt von neugierig gewordenen Menschen: Zeig uns die Quellen! Möglichst unterhaltsame und ein paar Bilder! Wie können wir die Erkenntnisse und Ahnungen vertiefen und prüfen und uns in ideologiefreier Quellenarbeit üben?

Dem will ich mich nicht entgegenstellen. Im Folgenden zum Eigenstudium zehn Aspekte zum Artikel, also mit Pausen zum Lüften und Teetrinken: 

  1. Die Grundlagen hatte ich in den ersten Einträgen des Blogs reingestellt. Sie sind hier einzusehen:

https://alethocracy.wordpress.com/2017/06/06/die-hauptaussagen-in-2-fliestexten/

https://alethocracy.wordpress.com/page/2/

https://alethocracy.wordpress.com/2017/06/06/3-mini-dateien/

 

2. Die Bedeutung der globalen (globalistischen) Netzwerke am Beispiel der EU, der Transatlantikbrücke, des Multikulti-Projekts.

Ein Name, der schwer im Gedächtnis bleibt, aber dort seinen Platz haben sollte: Coudenhove-Kalergi. (Sehr schön besprochen bei Frank Engelmayer auf Nuoviso)

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Zur EU: https://npr.news.eulu.info/2018/02/14/die-geheime-geschichte-der-europaeischen-union/

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Zu den Netzwerken in den Medien hat grundlegend Udo Ulfkotte geschrieben. Auch sehr gut darüber: Hermann Ploppa.

Hier ist mit Hermann Ploppa auch ein hervorragendes Gespräch zu den Hintergründen des Zweiten Weltkrieges. Allein die Informationen zur BIZ am Ende lohnen es. Ken Jebsen habe ich oben nicht in die Liste derer aufgenommen, die das Recht-Links-Schema verlassen haben, weil er als prominentester alternativer Journalist – wohl der Quote wegen und um möglichst viele vom Mainstream abzuholen – die Umvolkung verschweigt und in jedem Gespräch einen Seitenhieb gegen die AfD einbaut, so auch hier ganz am Schluss. Trotzdem ist er ein phantastischer Aufklärer. Zu den Debatten innerhalb des alternativen Spektrums weiter unten. Jebsens Gesprächspartner sind meist Buchautoren, hier handelt es sich um Ploppas Meisterwerk in neuer Auflage. Auch führe ich das Gespräch gerne an, weil die Linkslastigkeit der beiden Männer die Furcht vor ungewollten Entdeckungen in diesem Vergangenheitsabschnitt lindern sollte.

 

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Die Vernetzung geschieht auch im Himmel. “Wie im Himmel, so auf Erden.”

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Thomas Barnett, einer der maßgeblichen Berater der US-Regierung der letzten Jahrzehnte, wurde unlängst ins Deutsche übersetzt. Hierzu ein äußerst informatives Gespräch mit Michael Vogt, Monika Donner und Baal Mueller (evtl. Video-Geschwindigkeit etwas drosseln, da Schnellsprecher im Tiefflug): https://www.youtube.com/watch?v=Lc-JZNzW8H8

Ich mache mir nach gehaltvollen Videos gerne kleine Schaubilder der Hauptaussagen und Hauptinspirationen. Zum Video zu Barnett etwa:

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Stichworte: eschatologische Utopie, Armageddon.

Wir kommen nicht darum herum, die jüdische Geschichte zu studieren, weil sie wirklich viel zum Alpha und Omega unserer Zivilisation zu sagen hat. (Ganz wichtig ist bei diesem Thema, dass wir ausnahmsweise von der Ergebnisoffenheit der Wissenschaft abweichen und im Voraus das Ergebnis bezeugen: Nein, es sind nicht die Juden! Sie sind auch Opfer. Von allen Gruppen sind meist nur ganz Wenige böse, aber deswegen darf man trotzdem Gruppen untersuchen.)  Besonders interessant ist der Kontrast zwischen dem Monokulturalismus der israelischen Regierung (Rassismus, Genozid der Palästinenser) und dem von ihr geförderten Multikulti-Projekt im Rest der Welt. 

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Das Schaubild hier ist NICHT Teil der Prüfung, keine Sorge. Es soll bloß zweierlei illustrieren: Dass Israel und die Zionisten nur ein Teil des Ganzen sind, das wir als herrschende Kreise, Hintergrundmächte etc. benennen könnten. Und dass das Ganze zwar komplex ist, aber nicht kompliziert. Das heißt, es ist ganz normaler Lernstoff wie die deutsche Grammatik. Man muss sich das jetzt nicht als Poster übers Bett hängen, aber denken: Toll, dass es Menschen gibt, die jahrzehntelang geforscht haben und uns das strukturiert erklären wollen. Also nicht: Shoot the messanger!

Es gibt bei Facebook eine Gruppe, die systemkritische PDFs anbietet. Ein Buch ist dort zu Theodor Herzel auf Basis seiner Tagebücher. Davon inspiriert:

Zionism before and after 1914

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Schon aus der Gründungsgeschichte der EU und Israels können wir also erfahren, dass beide Gebilde zu einem Projekt gehören, das mit Freiheit nicht viel am Hut hat.

Ende Februar 2018: 2 schöne Beispiele:

http://hagengrell.de/wp/2018/02/22/ard-gibt-zu-experiment-voelkeraustausch-europa/

3. Normalweise leitet Google uns auf Wikipedia. Schon sehr praktisch.

Da steht aber nicht alles und vor allem nicht ideologiefrei. Wikipedia hat etwas gegen alles Alternative, wenn es das System und die mächtigsten Korporationen und Institutionen in Frage stellt. Wenn wir uns ausreichend vergewissert haben, dass wir nicht neonazistisch oder anders extrem sind, dürfen wir auch in alternative Wikipedien schauen. Metapedia ist so eine Seite. Die oben angeführten und in weiteren Texten auf diesem Blog empfohlenden Quellen zeigen, dass Hitler die größtmögliche Katastrophe für alle Menschen in Eurasien war, deswegen ist verharmlosende oder sogar verteidigende Argumentation zum NS-Regime sachlich irreführend. Aber es muss erlaubt sein, sich frei von der Assoziationsschuld die andere Seite (audiatur et altera pars) anzusehen. Metapedia ist zwar dezidiert rechts im Sinne von pro Volk, wenn auch klar gegen die vorherrschende Agenda und das globale Oligarchat (damit  links), aber das macht sie für unvorbereitete Wissenskonsumenten immer noch inakzeptabel. Sie ist für den ideologiefreien Forscher wertvoll, da sie gute Quellenangaben hat, die in den Wikipedia-Entsprechungen fehlen. Hier ein Beispiel: http://de.metapedia.org/wiki/Hooton-Plan

Der Hooton-Plan ist nur ein Aspekt im großen “Spiel”. Im Kern geht es um die Ersetzung von Natur und Menschheit durch etwas Anderes. Wer so denkt, bekommt gleich ein doppeltes manipulatives Wort vor die Stirn geworfen, man sei in diesem Fall “transphob”.

 

4. Schönes Beispiel für Manipulation: Bevölkerung = gut, Volk = schlecht, v…isch = nicht mehr aussprechbar.

Starker Kontrast zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung in den Kommentaren: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Voelkische-Familien-aktiver-als-angenommen,voelkischesiedler100.html

Doppelzüngigkeit der herrschenden Ideologie:

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Das Anti in Anti-Fa: So hätte sich die SA auch Anti-SA nennen können.

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Von den Jusos wird die Erhöhung der staatlichen Bezahlung für Gegendemonstranten gegen “Rechtsextreme” gefordert. Hier auf Seite 26 unter “Demo-Sold stärkt Demokratie”: http://www.jusoslsa.de/download/landesdelegiertenkonferenzen/antragsb%C3%BCcher/Antragsbuch%20Juso-LDK%202015.pdf

Wahres wird, weil Wenige Wahres wahrnehmen wollen, gerne in Humor verpackt oder in Musik:

http://www.der-postillon.com/2015/11/beben-der-borse-usa-kundigt-teilverkauf.html

 

https://www.journalistenwatch.com/…/kinder-von-afd-mitglie…/
Die Ausgrenzung der AfD ist nur ein aktuelles Beispiel des neuen totalitären Systems, der Umkehrung der Werte und Worte. Umkehren heißt im Griechischen Dia-bolein. Der Umkehrer und Verdreher der Bedeutungen ist also der Diabolos, der devil, Teufel. Wenn wir über unser System ideologiefrei nachdenken, kommen wir autormatisch in Gebiete, die von der Geschichtsforschung für alle einsehbar in Form der Elitenforschung, Imperien-Forschung und Religionswissenschaft angeboten werden. Wir fragen nach den Ursprüngen und der Essenz unserer Zivilisation, die heute den Planeten beherrscht. Und dabei stoßen wir auf große Männer, bei deren Gedanken und Taten zu verweilen sich lohnt. Am meisten empfehle ich hier> Leo Tolstoi und Mahatma Gandhi. Tolstoi kommt in anderen Teilen des Blogs zur Sprache, zu Gandhi: Er war einer der ersten, der die Diagnose der satanischen Natur unserer Zivilisation ausgesprochen hat. (1931 veröffentlicht auf Deutsch). Das führt uns zum Studium der drei dominierenden mosaischen Religionen, zum Widerstreit zwischen den satanischen und göttlichen Elementen in den ererbten Systemen. Es führt auch zu einem wichtigen Punkt, der von Gebildeten und eher “linksliberal” Denkenden oft vernachlässigt wird (wegen der oben genannten Gehirnwäsche): Wir müssen immer nicht nur nach dem WAS (welches System, welche Strukturen, welche Kräfte?), sondern auch nach dem WER (ist am längeren Hebel, oben auf der Machtpyramide, cui bono?) fragen und die Antworten aushalten, auch wenn sie als “unseriös u.v.m.” gebrandmarkt werden. http://www.gandhiashramsevagram.org/mind-of-mahatma-gandhi/this-satanic-civilization.php

5. Jetzt einen Hauch abstraker: Beispiele für Diskussionen innerhalb des Aufklärerlagers. Z.B. zur verallgemeinernden “Systemschuld-Falle”:

Aus der “kein mensch ist illegal”-Kampagne: “Wer Waffen exportiert, kann auch Flüchtliche aufnehmen.”

Dazu Rico Albrecht: “Die Waffenfirmen nehmen aber doch gar keine Flüchtlinge auf! Höchstens später vielleicht als schlecht bezahlte Mitarbeiter.”

Wir müssen also das System in seiner Genese und Wirkung studieren, aber nicht dabei stehen bleiben. Eine gute Kritik an der zu allgemein gehaltenen Kritik am Kapitalismus kommt vom “Veganen Germanen”: https://www.youtube.com/watch?v=wxdUz84BGew&t=21s

(Früher hätte ich mich nicht getraut, überhaupt auf “so etwas” zu klicken, sieht der nicht viel zu “rechts” aus? Aber Gott hat uns die Fähigkeit, auch auf Inhalte zu achten, gegeben.)

Das habe ich ihm als Kommentar geschrieben: “Sachlich finde ich alles sehr gut, aber Du bist in die ad-personam-Falle getreten. Selbst wenn Ken Jebsen irrt und damit der Lüge an sich Vorschub leistet, muss man ihm noch keine bösen Absichten unterstellen. Mit Hunderten Videos hat er sich sehr verdient gemacht. Eine Ideologie ist natürlich eingrenzend, was ihn dazu führt, die Umvolkung und Rothschild usw. zu unterschlagen, aber sie gibt auch Halt und Kraft. Also: hart in der Sache, weich mit den Menschen. Ansonsten finde ich es sehr vorbildlich, wie Du das Thema Veganismus aus der linken Ecke herausholst und Dich damit unbeliebt machst. Es ist die Grundlage für alle Aufklärung.”

Zu den oben erwähnten Rothschilds sehr informativ der Libertäre Tilman Knechtel: https://www.youtube.com/watch?v=rkH9dLLFqko

 

https://www.oliverjanich.de/

Der Libertäre Oliver Janich hat auf seiner Seite eine reiche Sammlung wichtiger Bücher in PDF-Form, er thematisiert das “Kika-Gate” und die Frauenbewegung 120 Dezibel. Rico Albrecht auch hier mit einem guten Kommentar. Darauf zwei andere:

Rund die Hälfte ist der Meinung, dass es eine von der Regierung importierte Gewalt gegen Frauen gar nicht gibt oder rechtfertigt diese damit, dass es ja auch hausgemachte Gewalt gegen Frauen gibt und das Ganze schließlich einem guten Zweck dient. Die andere Hälfte ist der Meinung, jede Art von Gewalt gegen Frauen muss angeprangert werden dürfen – auch (und erst recht) die von der Regierung importierte, die von den mitwirkenden Medienanstalten permanent heruntergespielt wird. Für welche Argumentation würdet Ihr Euch entscheiden? Ergänzung (12.02.2018): Inzwischen habe ich dort folgende Bewertung abgegeben: Eine Million zusätzliche Männer zwischen 18 und 35 stehen den acht Millionen Frauen in dieser Altersgruppe gegenüber. Männer haben Bedürfnisse, die man an der Grenze zu Deutschland nicht einfach so wegwerfen kann wie einen Pass. Von den jetzt neun Millionen Männern in dieser Altersgruppe werden zwangsläufig sehr viele frustriert am Rand der Gesellschaft übrigbleiben. Der daraus resultierende Gewaltanstieg war vorhersehbar. Wer bei diesem gesellschaftliches Problem, egal ob rechts oder links, über Rassen oder Rassismus redet, der denkt rassistisch. Angela Merkel hat sich 2015 geweigert, Flüchtlingen zu helfen, als das UNHCR nur wenige Millionen Euro für die Flüchtlingslager vor Ort brauchte. Stattdessen stehen seither die Grenzen offen für alle, die sich bis hierher durchschlagen können, unabhängig von Herkunft und Motiven. Das sind natürlich überwiegend junge Männer, während die Bedürftigsten, Hungerleidenden und Flüchtlinge zurückbleiben. Diese inhumane Politik und ihre zum Teil blutigen Folgen muss man kritisieren dürfen! Nur drei von fünf Sternen bekommt jedoch #120db von mir, weil durch die offen gezeigte Verbindung zur Identitären Bewegung leider die Glaubwürdigkeit als Fraueninitiative verloren gegangen ist. Es gibt andere Frauenbewegungen, wie z.B. das Frauenbündnis Kandel oder der Frauenmarsch zum Kanzleramt, die dieses wichtige Thema glaubwürdiger verkörpern.”

Detlef Nolde Aha, die “Glaubwürdigkeit als Fraueninitiative ist durch die offen gezeigte Verbindung zur Identitären Bewegung verloren gegangen”. Eine Begründung dafür, warum die patriotische Bewegung nicht zusammenarbeiten sollte, bleibt Rico Albrecht uns schuldig.

 

Jochen Stappenbeck Reinheitsgebot. So wie Gandhi seinen weißen Mitstreitern irgendwann gesagt hatte, ihre Hilfe würde der Sache eher schaden. Andererseits hatten die Inder ihm vorher deswegen kaum nur 3 von 5 Sternen gegeben, denn das Sachliche steht doch klar vor solchen Formalien wie guilt by association.
Oft sehen wir im Aufklärermilieu ein Äquivalent zur Nazikeule, das ich Desinformationskeule nenne. Wer etwas nicht explizit benennt, zieht den Verdacht auf sich, für die Gegenseite zu arbeiten. Bei der Führung der Grünen ist das so, bei den meisten Mitaufklärern aber kaum.

 

Keulenkunde

6. Jo Conrad Special. Ihn habe ich sonst weniger empfohlen, hier mal mehr.

Der oben empfohlene Jo Conrad mit seiner Botschaft vom 13.2.2018.
Ein Vorbild für den besonnenen Blick auf das Ganze und Wesentliche:
https://www.youtube.com/watch?v=9WMVDo85sr8&t=197s

Hier sehr tiefgründig mit Holger Strohm: https://www.youtube.com/watch?v=gaza15qrCbM&t=2013s

 

Von den oben empfohlenen Namen:

Altnickel als Alt-Grüner und Greenpeacler geht mit den Grünen ins Gericht und fragt, warum sie etwa das Geoengineering verschweigen. Dazu: https://aufgewachter.wordpress.com/2015/04/19/das-verspruhen-von-16-millionen-tonnen-alu-staub-zur-klima-abkuhlung-wird-innerhalb-50-jahren-rund-2-milliarden-menschen-toten/

Was eigentlich Grundlagenwissen sein sollte, sehr schön sortiert: http://www.questioneverything.de/

Oben sagte ich, man solle ideologische Quellen erst mal lieber überspringen. Das ist in erster Linien didaktischer Natur. Denn die Leute nutzen nun einmal alle ihnen sich bietenden Ausreden, um sich nicht mit dem Stoff zu befassen, sie sagen oft: “Alle wollen nur ihre Agenda verkaufen, es gibt keine gesichterten Objektivitäten oder die Wahrheit an sich.” Doch, es gibt sie. Der Hang zum Relativisieren ist ebenso bewusst gefördert worden wie die anderen Manipulationen.
Auch wer sich an Ideologischem festhält, um sich tiefer in die Wahrheit und das Verbreiten des Guten zu begeben, verdient Achtung und Beachtung. Die Religionen gefallen mir in dieser Hinsicht sogar besser als die eher unsichtbaren sozialen und politischen Ideologien. Ein Beispiel ist der Pastor Friedrich Bode. Hier zusammen mit Holger Strohm und Jo Conrad.
(Gleiche Schiene: https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Gollwitzer  Bei seinem Cousin, ebenfalls Pfarrer, hatte ich im Zivildienst Französisch gelernt, weil er so viel zu erzählen hatte und das am liebsten auf Französisch.)
Wikipedia: “Gollwitzers theologisches Anliegen als „Lehrling Luthers“ ist die Menschlichkeit Gottes. In der Gestalt Jesu Christi sei Gott Mensch geworden, aber nicht nur für den Einzelnen, sondern für diese Welt: Darum versteht Gollwitzer Theologie als eine eminent praktische Wissenschaft, als ein Nachdenken über die Lebensfolgen des Evangeliums. Ging es ihm zunächst um die Überwindung konfessioneller Gegensätze – er arbeitete viel über Luther und Calvin –, so verlor dies mehr und mehr zu Gunsten seines politischen Engagements im Zeitgeschehen an Bedeutung. Der christliche Glaube spielt sich für ihn nicht in seelischen oder kirchlichen Privatbezirken, Theologie nicht in Elfenbeintürmen ab, sondern „draußen vor der Tür“ (Wolfgang Borchert), nämlich bei den Armen, den Verlassenen und den Opfern unmenschlicher Gesellschaftsordnungen.”
So ein Zufall. Gerade lese ich bei Gollwitzer über Benno Ohnesorg, da erscheint die neue Sendung von Frank Engelmayer zum 2.6.1967, auch immer zu empfehlen: https://www.youtube.com/watch?v=IQZGEMd2cxc
Er benennt die grundlegenden Muster.

Zuletzt zum hoffentlich bleibenden Eindruck eine wunderbare Lehrerin aus dem Norden. Wer mit den Videos durch ist, sollte sich spaßhalber mal das Porträt von Jo auf Wikipedia durchsehen. Die Lügenfassade wird bald fallen.

 

7. Noch keine Lust gehabt, in ein Video zu klicken? Dann würde ich anfangen mit Mausfeld:

 

Hier gibt es auch ein schönes 12 Seiten-PDF zum Herunterladen: http://de.wikimannia.org/Rainer_Mausfeld

Meine Zusammenfassung der Hauptaussagen im Vortrag:

4 0 Soft power

8. Zur Kriegswaffe “Flüchtlinge”: https://www.youtube.com/watch?v=gQpEQ7ey7fg

Es gibt zwei Gretchenfragen zu den Flüchtlingen:

1: Saudi-Arabien und Co, wie habt ihr’s mit euren Glaubens- und Stammesbrüdern? Warum Aufnahmezahl Null? Warum Millionen leere vollklimatisierte Zelte in der Wüste?

2. Europa, wie habt ihr’s mit den Ukrainern, euren Mit-Europäern? Zu gute Integrationserwartung?

Warum nimmt Deutschland keine Flüchtlinge aus der Ukraine auf?

“Vermutlich wissen Sie es nicht, dass der ukrainische Bürgerkrieg, den die Medien entweder völlig ignorieren oder als „Donbass-Rebellion“ bezeichnen, Millionen von Menschen aus ihrer Heimat vertrieben hat und Tausende Tote hinterließ. Tatsächlich gibt es bis zu 2,6 Millionen ukrainische Flüchtlinge, wovon Deutschland 150 akzeptierte.

Hier ist meine Frage: Warum hat Europa den syrischen Flüchtlingen (lesen: Wirtschaftsmigranten aus unbestimmten Orten) und nicht ukrainische Flüchtlinge (lesen: ukrainische Flüchtlinge) seine Türen geöffnet? Schließlich ist die Ukraine physisch an Europa angeschlossen und hat kulturelle Verbindungen zu Orten wie Deutschland und Schweden, die dem syrischen Volk so sehr zu helfen schienen – Kiew selbst wurde von den Wikinger gegründet.

Wir können auch festhalten, dass die Europäische Union moralisch für den Bürgerkrieg schuldig ist, da sie den Putsch unterstützt haben, der den demokratisch gewählten (und pro-russischen) Präsidenten der Ukraine stürzte.”

Nur, um zu zeigen, welche wunderbaren Menschen hinter den so genannten Alternativmedien stehen: Der Betreiber des Blogs über sich selbst:

“Ich bin ein Mensch, weder links noch rechts, der sich von der Menschlichkeit und der Vernunft leiten lässt. Ich bin wertekonservativ, halte Begriffe wie Treue, Anstand, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit hoch und plane eine geistige Revolution gegen die linksgrünrechte Beliebigkeitsgesinnung.”

 

 

9. Weil es bislang noch nicht erwähnt wurde, aber Allgemeinwissen sein sollte: Die Meisterleistung der Manipulation 9/11 und Tesla in 18 Minuten: https://www.youtube.com/watch?v=iZ5zNVEq3Ao&feature=share

Tolle Seite zu 9/11 und dem Rest, die so richtig tief führt. Der Autor zeichnet auch sehr schöne Schaubilder. Stephan Seit.

Hier ein geniales:

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http://www.aktiendaten.de/staatsterrorismus/die-illuminaten/index.html

Im Artikel oben erwähnt, hier Daniele Ganser zu einem Beitrag über DU:

Der Angriff von US Präsident Bill Clinton auf Serbien im Jahre 1999 war illegal. Das UNO Gewaltverbot sagt klar, dass kein Land ein anderes Land bombardieren darf, wie ich in meinem Buch „Illegale Kriege“ zeige. Auch die Beteiligung von Deutschland an der Bombardierung von Serbien war illegal. Dass die NATO zudem radioaktive Uran-Geschosse (Depleted Uranium, DU) eingesetzt hat, erhöht das Leiden und wird von der Friedensbewegung seit Jahren kritisiert. Tausende Menschen in Serbien sind an Krebs erkrankt. Trotzdem wird an den Schulen in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich unterrichtet, die NATO sei ein „Verteidigungsbündnis“. Das stimmt nicht. Die NATO ist ein Angriffsbündnis.

https://deutsch.rt.com/meinung/64587-uranwaffeneinsatz-nato-in-serbien-1999-der-krieg-der-nicht-zu-ende-geht/

 

10. Um das Hauptthema noch einmal aufzugreifen, die Freiheit von Denkfallen, ein schönes Video:

Aus den Kommentaren: “1. Korrelation vs Kausalität 2. Warscheinlichkeit vs Gesetz (eigtl. Strohmann) 3. Argumentativer vs Inhaltlicher Sieg 4. Augenschein des “Offensichtlichen” 5. Das Problem mit exponentiellem Wachstum 6. Soziale Plausibilität 7. Multiple Einflüsse 8. Das Gegenteil von Schlecht ist nicht Gut 9. Qualität vs Quantität 10. Intellektuelle Feigheit Zu 3 ist folgendes hinzufügen: Ich kenne keine Libertären, die glauben, dass sich die beste Idee durch Argumentationsaustausch durchsetzt. Vielmehr glauben Libertäre daran, dass sich die beste Idee in der Praxis durchsetzten wird, also wenn die versch. Ideen ausprobiert werden.”

Vom selben Autor viel Weises zu Cicero, Mark Aurel und dem Ende der Republik:

Wenn es nicht so lustig wäre, könnte man weinen: Im Kampf gegen die Aufklärung hat es einen schwulen Theologen erwischt, der zum Homophoben des Jahres gekürt wurde. Vorbildlich besonnene Gedanken, obwohl die neue Stasi versucht, ihn zu ruinieren:

 

Ein Gespräch mit dem „Schwefel-Papst“ Dr. Propst sei hier empfohlen. Es wird schon niemand seine Tipps umsetzen wollen, aber bemerkenswert ist die Selbstverständlichkeit, auch in der Dimension der allgemeinen Systemkritik zu denken. Ein Freund nannte meine Beschäftigung hier „alternatives Denken“. Das Gegenteil ist der Fall: Es ist „alternativloses Egal-Wie-oder-Was-Denken, Hauptsache Mitmachen bei der Rettung des Lebens.“

Danke für die Neugierde und Geduld! Es lohnt sich. Bin immer gerne per E-Mail erreichbar.

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One thought on “Am Anfang war das Verb

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