UN-Denkbares

Für:

Freies Fragen – Freies Forschen – Freie Medien – Freien Geist – Frieden

Gegen:

Unterdrückung von Fragen – Denktabus, Vorurteile, sozialen Druck – gesteuerte, nicht-machtkritische Medien – geistige Versklavung (Mind control) – Krieg, Zerstörung

 

„Vier und vier: nicht immer acht. /Es kommt drauf an, / Ob ein nicht genehmer Mann / Dasselbe hat gedacht.“

 

Gedanken zu einer Replik einer Freundin auf ein Video von Gerhard Wisnewski über die UNO (das auf die aktuelle Ausgabe der Express-Zeitung verweist). These des Videos: Die UNO hat sehr schlechte Absichten. Die Replik hat mich inspiriert, weil es ein seltener Fall des Widerspruchs ist statt des üblichen Schweigens von Menschen, die sich nicht den Wahrheitssuchern zugehörig fühlen.

 

„…Die Unterstellung von Intentionalität in dem Videolink ist mir dann doch zu patriarchal (und so auch ein bisschen zu einfach)…  Aber wer weiß? Sobald allerdings dieses antisemitische dog-whistling mit den unnötigen Verweisen auf die Rothschilds kommt, will ich einfach nicht länger zuhören.“

 

Die These, dass es in Institutionen mit viel Macht und Geld Absichten gibt, ist „zu einfach“? Das Gegenteil ist der Fall: Es ist hochgradig zu einfach, dies nicht anzunehmen und nicht zu erforschen, und den Menschen, die dies erforschen, keine moralische Unterstützung zu geben. Die These von der schlechten Intention muss bewiesen oder widerlegt werden. So funktioniert Journalistik und Wissenschaft. Die Unterstellung von Intentionalität allgemein wird allein durch das Ablehnen dieses Forschungsbedarfs bestätigt, denn sie impliziert die Absicht, keine schlechten Absichten zu haben. Menschengemachtes ist immer mit Absicht verbunden. Philosophisch könnte man streiten, ob vielleicht alles im Universum Zufall ist oder zumindest eine Urabsicht eines ersten Bewegers existierte, der dann die Menschen als Rädchen im Uhrwerk folgen. Soziologisch ragt in dieser Frage Niklas Luhmann mit seiner Systemtheorie heraus, wonach Institutionen eine erhebliche Eigendynamik entwickeln können, die sogar noch stärker als eine ursprüngliche gute oder schlechte Intention des Systemerschaffers ist. Das wird wohl hier gemeint sein. Es wäre in der Tat zu einfach, diese Komplexität auszublenden. Dies ist bei der Express-Zeitung nicht der Fall.

„Zu patriarchal“ meint wahrscheinlich zu wenig emanzipativ gedacht, also angenommen, dass die Väter und Männer Herrschaftssysteme errichtet haben, die bis heute noch fortbestehen. Man sehe also Strukturen, wo sie eigentlich gar nicht mehr vorhanden sind. Gerhard Wisnewski ist bislang aber nie als patriarchaler Denker aufgefallen, sondern im Gegenteil als Hinterfrager sämtlicher Machtverhältnisse, also sehr emanzipativ. Seine „Unterstellung“ ist eher anti-patriarchal, er will darauf hinweisen, dass sich solche unpassenden Herrschaftsverhältnisse heute noch ausdehnen.

Das Verweisen auf „die Rothschilds“ sei unnötig. Das kann nur bedeuten, dass bereits eine vollständige Kenntnis in der Öffentlichkeit vorherrscht, wie es der Fall mit der Offenkundigkeit von gewissen Tatsachen aus dem Zweiten Weltkrieg ist, deren Hinterfragen mit dem Strafgesetz geahndet wird. Das Gegenteil ist der Fall. Ich habe mich erst vor Kurzem in die Geschichte dieser Bankerdynastie eingelesen – trotz Geschichtsstudiums also extrem spät. Sicher hatte mich dabei auch das Gefühl geleitet, das sei völlig unnötig.

Das Verweisen auf die Rothschilds sei zudem antisemitisch. Hätte ich dies gewusst, bevor ich mich mit ihnen beschäftigte, hätte ich es natürlich aus Furcht vor Ächtung unterlassen. Naiverweise wusste ich es aber nicht. Noch schlimmer: Ich habe mich auch mit der Begriffs- und Diskursgeschichte des Antisemitismus und der Geschichte aller abrahamitischen Religionen, des Abendlandes, des Mittleren Ostens, des Bankenwesens, des Kapitalismus, der Kriege usw. beschäftigt, bevor ich einzelne Fragen dank der Tabuisierung durch den Antisemitismus unterdrücken konnte.

Ironiefrei: Die Erforschung der Geschichte der Medien zeigt die Macht der Gehirnwäsche durch solche Etiquetten, Denkverbote, die Umsetzung der ganzen Palette aus „1984“. Grundlegende Autoren hierzu: Edward Bernays (Erfinder des PR), Noam Chomsky, Henry Makow. Alle drei übrigens glücklicherweise jüdischer Abstammung, also frei zitierbar, da frei vom Vorwurf, Antisemiten zu sein.

Drittens sei das Verweisen auf die Rothschilds auch „dog-whistling“. Diese Bedeutung musste ich erst recherchieren: Mit Hunde-Pfeifen ist eine Art Verschwörung von subversiven Gruppen gemeint, die bestimmte Begriffe benutzen, die nur sie verstehen: ähnlich wie in der Gaunersprache als Erkennungsmerkmal und im weiteren Sinn dem Zusammenhalt dieser subversiven, kriminellen Gruppe dienend. Das Gegenteil ist der Fall: Wenn ein Freigeist wie ich nicht einmal von dieser Technik gehört hat, kann sie nicht besonders gut wirken. Außerdem ist das spontane Abweisen des Forschungsbedarfs sehr ähnlich dieser Technik: Es braucht nur eines Triggers, eines Pfeiftons, um bei ansonsten Hochgebildeten eine Reflexbewegung auszulösen, die indirekt den Zusammenhalt, die geistige Resonanz mit dem Rest der Gemeinschaft bestätigt, indem sie Menschen ausgrenzt, die dieses Gebiet untersuchen wollen. Einen fahlen Beigeschmack bekommt der Begriff auch mit der Theriomorphisierung. So wird die Methode genannt, den Gegner auf die Ebene des Tieres zu drücken, um nach der geistigen Bekämpfung die physische Bekämpfung zu erleichtern, indem die Hemmschwelle der Gewalt herabgesetzt wird.

Wer Antisemitismus ernst nimmt, muss genau hier hellhörig werden: So wurde mit den Juden verfahren, bevor man sie ermordete. Man nimmt den Gegner aus der Dimension des Mitmenschseins heraus, um ihn zum Tier, zum Dämonen, zum Virus zu machen, den man bekämpfen muss. Das ist Faschismus pur. Wenn solche Begriffe auch noch im schmucken Gewand des Englischen dargereicht werden, sollte man erst recht die Begriffsgeschichte hinterfragen.

Wenn man Antisemitismus ernst nimmt, um abschließend zum UNO-Thema zurückzukehren, muss man, um das jüdische Volk nachhaltig zu schützen (denn es hat ja nachgewiesenermaßen am meisten unter der deutschen Aggression gelitten; andere Behauptungen, es seien dies mit 27 Millionen Toten die Bürger der Sowjetunion gewesen, verwechseln offenkundig Qualität mit Quantität.), der These nachgehen, wie sehr die UNO in die EU-Migrationsagenda und damit die Islamisierungsagenda verwickelt ist. Antisemitische Zwischenfälle gehen in Europa zur erdrückenden Mehrheit von Anhängern des Islams aus. Wenn die UNO hier freigesprochen werden kann: sehr gut. Die in den Artikeln der Expresszeitung aufgeführten Tatsachen gehen allerdings in die andere Richtung.

Die arabische Welt unterscheidet gewöhnlich zwischen Judentum und Zionismus. Der laufende Genozid an den Palästinensern wird auf die Zionisten zurückgeführt. Ein für die Sache der Juden eintretender Mensch muss also die Erforschung dieser Zusammenhänge nicht tabuisieren, sondern fordern. Stichworte: Balfour-Erklärung, Haavara-Abkommen (Zusammenarbeit von Nazismus und Zionismus) etc. Eine hervorragende Einführung ist der Dreibänder von Wolfgang Eggert: Israels Geheimvatikan.

„…will ich einfach nicht länger zuhören.“ Der Schmerz, unangenehme Einsichten zu machen, wird kognitive Dissonanz genannt. Cui bono: Das pauschale und emotionale Abwehren jeder Beschäftigung mit diesem Thema ist an sich schon ein deutlicher Hinweis auf die Möglichkeit der Notwendigkeit, Thesen zur Intentionalität hinter Machtstrukturen zuzulassen.

Für das freie Denken, gegen Gedankenkontrolle!

Aktuell, 25.12.: UN und Rothschild sind im Fokus in der US-Innenpolitik. Grundfrage: Ist die Macht um Trump gegen den „Deep State“, dem diese Entitäten zugerechnet werden, „räumt er also auf“ mit ihm? Oder ist das nur ein Spiel, das auf einen Kampf innerhalb der Machteliten hinweist, dessen Details nicht an die Öffentlichkeit dringen? Das sind weit schwieriger zu beantwortende Fragen, weil der Abstand fehlt. Fragen zur Geschichte einzelner Phänomene wie der UNO sind dagegen gut mit gesichertem Wissen zu beantworten – wenn sie zugelassen werden.

https://explainlife.com/president-trump-i-will-stop-united-nations-from-forming-one-world-government-5228/?fbclid=IwAR1C5kL-LNpWUiS_WwfvvisnTtsA2iU00dHBKYr0NNV-6yvMj47KMqy6BdA

https://www.youtube.com/watch?v=9-onnJOpFqA&fbclid=IwAR2ZyK79b2bKxxWyGbZwUyclcZ7jRSliVyBXp14iM0qAbP1hJKqg2FjpAAY

 

P.S. Ich habe das Video drei Mal gesehen, aber bislang das Wort Rothschild gar nicht gehört. Einmal kam „Rockefeller“ vor, der der UN das Gebäude in New York schenkte. (Ist es wie in “Brave New World”, wo “Freud” und “Ford” dieselbe Person ist? Freud, as he used to call himself, when he spoke about psychological matters…”) Wohl aber hat es ein Kommentator unter dem Video nicht unterlassen, auf Roth. hinzuweisen. Die Frage der Verantwortlichkeit des Autors von Videos für Kommentare wird gerade verhandelt. Der Trend geht klar in Richtung Haftbarkeit für die Rezipienz. Bevor ich also 2 plus 2 = 4 sage, muss ich vorher überprüfen, welche schlechten Menschen diese Aussage für ihre Agenda missbrauchen könnten. Gleich ein Gedicht dazu: „Vier und vier: nicht immer acht. /Es kommt drauf an, / Ob ein schlechter Mann / Dasselbe hat gedacht.“

Das UNO-Thema ist also gerade deswegen ein schöner Einstieg in das freie Denken, weil es ohne solche gefährlichen Themen wie die Rothschilds auskommt. Es sei denn, man findet sie wie das Haar in der Suppe in den Kommentaren.

Der Vorteil beim ergebnisoffenen Forschen ist, dass ganz etwas Anderes herauskommen kann als erwartet. Alexander Benesch zum Beispiel zeigt in seinen Büchern auf, dass hinter den Rothschilds aristokratische Dynastien stehen, die  das “Anti-Rothschild”-Mem zur Ablenkung fördern. Dieser Teil der Geschichtsforschung nennt sich Elitenforschung und ist völlig seriös und legitim.

 

Diese Quelle zeigt, dass man tatsächlich von einer Verschmelzung von R & R ausgehen kann> https://new.euro-med.dk/20160728-illuminaten-uno-das-bose-herz-der-nwo-und-ihrer-eu-vasallen.php?fbclid=IwAR0h6wcbPC6mkF9-KHwUikNsTkjQvg1gSehs10RWNutYwdqwdz9ErvxoGjs

Zu Rockefeller Grundlagenvideos von James Corbett.

Zu Rothschild Tilmann Knechtel als Einstieg: https://www.youtube.com/watch?v=rkH9dLLFqko

 

Neu im Mai 2019: https://www.youtube.com/watch?v=suy_6ysr3EA&fbclid=IwAR35e2D9kiimfBIG_5qvIhINB6MtxkTs-1khBIJJ7uqapXjiumFkpZHCCw0

 

Sehr schöner Einblick in die Freien Medien: Der alternative Jahresrückblick auf 2015 von Nuoviso. Nur 4,5 Stunden.

https://www.youtube.com/watch?v=LtNCHLCEbOw

 

Kürzer und neuer, perfektes Propädeutikum:

 

 

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/eu-studie-muslime-linker-politischer-auffassung-groesste-taetergruppe-bei-antisemitismus-a2749449.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Fzen.yandex.com&fbclid=IwAR306349C-wzZ50imCOGdTJRmCf2_A_Z4NTTRZ0G0plAXaJjt6S95mqAaK8

 

Und noch ein sehr guter Einblick in den glorreichen Kampf der Juden gegen das Römische Reich. Der Autor behandelt die These, das Christentum sei eine Erfindung der Flavier gegen den Hauptfeind der Römer: https://www.youtube.com/watch?v=R2hUMdtyEFo

Aus der Videobeschreibung:

Ist die Bibel von Gott oder von Menschen geschrieben? Wir folgen einer humanistischen Perspektive. Die Spur führt zu der römischen Dynastie der Flavier und ihres Hofschreibers Flavius Josephus und weiterer verbündeter Familien, den Alexandern und Herodern. Ziel war es, den messianistischen Sekten im aufständischen Judäa ein pazifistisches Narrativ entgegenzustellen, um den römischen Frieden zu sichern. Auf einer anderen Erzählebene deckt sich das Wirken von Jesus mit dem Feldzug des Flaviers Titus. Joseph Atwill entdeckte über 40 solcher typologischer Übereinstimmungen in der gleichen Reihenfolge. Um die Motive greifbar zu machen gibt es dazu einen historischen Rundflug über die Zeit der Römer in Judäa und den selten diskutierten Kriegen zwischen den von religiösem Furor angetriebenen Juden und den imperialen Römern. Die Folgen waren die Diaspora und die beinahe Auslöschung der jüdischen Kultur und Schriften, sowie die Entstehung eines neuen Narrativs, des Christentums.

 

Ein Kommentar unter dem Video deutet darauf hin, dass das Ganze noch viel Tiefschichtiger ist. Bitte dazu meine Infopaintings konsultieren.

Ehm wie genau erklärst du die Naghamadi schriften, die vielen verborgenen Evangelien? Also ich war selbst lange Atheist und wenn man danach sucht, findet man genug “Beweise”, dass es niemals einen Jesus Christus gegeben hat. Aber mitlerweile, bin ich nach Jahren der Recherche auf ganz andere Wege gekommen. Natürlich ist die Katholische Kirche ein ableger des Römischen Reichs, jedoch ist deine Ableitung daraus nicht zu leichtsinnig. Bei der Kritik der Schriftgelehrten bin ich voll bei dir. Bei dem Erfundenen Jesus, und vielen anderen Aussagen zeigt sich immernoch ein zu viel zu starker Materialismus. Du solltest dir bewusst sein, dass du dich hier über geistige Größen wie Tesla, Walter Russell, Leonardo Davinci, Raphael und enendlich viele andere stellst. Eine So große Bewegung kann nicht aus einer Lüge entstanden sein. Jeder Baum ensteht aus einem Samen. Kein Buddhismus ohne Buddha, kein Islam ohne Mohammed, kein Christentum ohen Christus. Die vielen Synchronizitätenzum Lauf der Sonne, Osiris, Mithras etc. Sind in meinen Augen Beweise, und keine Wiedelegungen seiner Existenz.
Aus dem 19. Jahrhundert stammt von Fichte die Warnung vor einer “Universalmonarchie”, auf den Punkt gebracht hier: https://www.youtube.com/watch?v=UQCBtIrv6v8&fbclid=IwAR0qttTVQYdh_KsKD9a1I709MqG7_1338zXeF-GRAo6Om6JiqwnTv-SZFXc
Nachtrag vom 15.2.2019:
Hagen Grells Videos traue ich mich selten zu posten, weil er Wahres so klar sagt. Aber hier sei es verziehen, weil er die These von der bösen UN-Absicht der Ersetzungspolitik gegenüber den indigenen Völkern auf die Deutschen bezieht. Mit eigener Recherche möge jeder sie überprüfen:

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