Die Erziehung eines neuen Menschengeschlechts

Beim vorsichtigen Park- oder Waldspaziergang im Zeichen der Quarantäne ist es nicht die Angst, die in den Augen der Menschen geschrieben steht, sondern das wärmende Gefühl, etwas Gutes zu tun, indem man sich nur einen ganz kurzen Freigang erlaubt und ansonsten brav zu Hause bleibt. Der Entgegenkommende wird statt mit einem Keime hhhherausschleudernden Hhhhhallo delikat entweder durch Wegschauen oder mit einem mitfühlenden, aufmunternden Blick gegrüßt. Im Inneren empfindet man Dankbarkeit für die Zwangspause, weil sie ja alle trifft, und diese Dankbarkeit richtet sich auf das Dreigestirn von Regierung, Medien und Medizin, das uns in weiser Voraussicht vor dem Untergang bewahrt. (Dass es uns erst zwei Monate lang vom Gegenteil unterrichtete und zum Karneval schickte, vergessen wir milde.)

Das ist Teil der Erziehung hin zum dankbaren Abnehmer des kommenden Impfzwangs, der Enteignung, der Bargeldabschaffung, der totalen Digitalisierung. Das Internet der Dinge, womit 5G angepriesen wird, gewinnt nun tiefere Bedeutung. Wir können tief vernetzt sein mit unseren Mitwesen, durchdrungen von Strahlung bis zu 100 Ghz, was zum Glück gesundheitlich völlig unbedenklich ist, denn sonst würde man uns das ja sagen, ohne uns ständig mit Keimen herumzuschlagen. Alles wird einfacher werden und gut.

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