Praktischer Kurs in Wahrheitssuche

Mit diesem Kursvorschlag habe ich meine junge Karriere in einer Bildungseinrichtung ein wenig gefährdet. Aber ich versprach mir so viel von ihm, dass ich es riskieren musste. Und vielleicht klappt es ja doch noch:

THESE (Kursbeschreibung):

Wer heute nach Wahrheit strebt, wird schnell als Spinner, „rechts“ oder unausgelastet abgetan. Das war nicht immer so. Die alten Griechen und Inder waren schon sehr weit in der Erforschung des Seins gekommen. Deutsche wie Albert Schweitzer und Russen wie Leo Tolstoi sind Leuchttürme der Moderne. Wahres zu erkennen ist nicht schwer, es zu akzeptieren aber sehr. Die Arbeitshypothese des Kurses: Grundlagenforschung heißt heute zunächst Elitenforschung. Da die führenden Medien und Bildungseinrichtungen von den Machteliten geprägt sind, führt die Wahrheitssuche im weiteren Schritt zum Aufdecken der vielschichtigen Manipulation und damit zur Medienkompetenz: Es gibt Medien, die nicht von Kartellen abhängig sind! Aus ihnen erfahren wir: Die Machteliten sind dabei, eine Künstliche Weltordnung zu errichten, in der für uns kein Platz mehr sein wird. Die Grundfragen unseres Überlebens zu erforschen und so zu kommunizieren, dass möglichst viele mit dem Wahrhheitssuche-Virus infiziert werden, ist die Vorbedingung einer Natürlichen Weltordnung, die dem Weg in den sicheren Untergang vorzuziehen ist, auch wenn Bequemlichkeiten dagegen sprechen. Gebildete verweisen zudem auf ihr Beschäftigtsein und ihre Spezialisierung. Abhilfe: Man kann alles auf MP3 bei Alltagsverrichtungen anhören und schont dabei noch die Sehkraft. Ziel des Kurses ist, aus beliebigen Quellen Wahrheit zu extrahieren, sie methodisch zu ordnen, das „eigene“ Meinen zu ersetzen mit Verweis auf Quellen, den Streit um die passende Deutung und die beste Handlungsempfehlung von der persönlichen auf die sachliche Ebene zu heben, kurz: ein freier Geist zu werden, der der Gemeinschaft dient. Voraussetzung: Neugierde, Gewissen und ein Urvertrauen in den Sinn der Schöpfung und die erhaltenswerte Schönheit der Natur.

JS, 17. Juni 2020

 

Mit der Ablehnung dieses Kurses fiel auch gleich der Vortrag über die Medien den Bedenken und der Vortrag über den 1WK dem Platzmangel zum Opfer.

ANTITHESE:

“…Ausgehend davon und von den angegebenen Quellen kann ich leider nicht von einer neutralen Betrachtung klassischer und alternativer Medien ausgehen. So verweisen Sie auf unter anderem YouTube sowie Seiten, die kein Impressum haben und damit nicht erkennen lassen, von wem sie stammen und welchen Hintergrund sie haben. Aus meiner Sicht sind das keine seriösen Quellen und nicht als alternative Medien geeignet.”

 

SYNTHESE:

…Gut zu wissen, dass Youtube und fehlendes Impressum ein Ausschließungskriterium sind für die Beachtung von Quellen. Da ich ja als klassischer Journalist tätig war, weiß ich um die Wichtigkeit von “seriösen” Quellen. Im Vergleich zum Gewicht des Wahrheits- und Relevanz-Kriteriums ist das jedoch oft eine Falle, um sich nicht mit unliebsamen Dingen auseinanderzusetzen, Stichwort kognitive Dissonanz. Es gibt also keine seriösen Quellen, nur Quellen, nur Information und nur Medien. Es gibt weder klassische noch alternative Medien, nur Medien mit ihren Standards: Wahrheit und Relevanz. Das habe ich in den Artikeln auf dem Blog seriös beschrieben.

https://alethocracy.wordpress.com/2019/03/22/ermunterung-zum-gebrauch-der-freien-medien/

Zumindest sollte es eine freie Diskussion darüber geben, wie Medien funktionieren sollten.

Sehr gut vom 10.7.2020:

Sehr guter Artikel über die Medien mit Bezug auf Aktuelles Ende Juni 2020:

https://www.reitschuster.de/post/medien-wir-haben-es-mit-erziehern-zu-tun

 

Die wahren Gründe können nicht das fehlende Impressum einiger Seiten und Youtube-Kanäle sein. Da steckt so viel Arbeit drin, viele Jahre der Recherche und Lehrerfahrung. Die Vorwände des Ablehnens der Medien- und Gesellschaftsthemen aus dem Spektrum der Wahrheitssuche zu studieren, gehört auch zum Teil der Medienkunde. Warum wird Offensichtliches abgelehnt? Ich verkaufe keine Katzen im Sack, sondern habe alles offen auf meiner Seite und bin immer offen, alles bis ins Kleinste zu „entschärfen“, wenn es notwendig scheint, um so mehr Menschen anzusprechen.

Wo verstoße ich gegen das Ethos der freiheitlich-demokratischen Grundordnung? Im Gegenteil, sie zu verteidigen ist Gewissenspflicht. Im Medienbereich geht das zuallererst durch Kritik an der bestehenden Praxis. Dazu braucht es keine Seiten mit Impressum, nur eigenes Denken, das Aufzeigen von Widersprüchen. So fange ich den Vortrag an in der Langversion: Dass es in Wikipedia die Begriffe „alternative Medien“ u.ä. gar nicht erst gibt, in der englischen Wikipedia aber schon. Seltsam. Ganz emotionslos kann man hier Gründe vermuten. Sind die englischsprachigen Medien so viel gesteuerter, dass sie zugeben müssen, dass es auch weniger gesteuerte gibt? Letztlich läuft es auf betreutes Denken, also Diktatur, hinaus. Das Ding „Mond“ ist gar nicht erst definiert, es ist inexistent, also keine Fragen stellen, weitergehen. „Moon“ dagegen gibt es, und es gibt verschiedene Stimmen dazu. Das muss in einen Artikeleintrag im Lexikon rein. Die verschiedenen Stimmen zu zeigen, ist Pluralismus, eine Grundvoraussetzung von Demokratie. Wer das unterdrückt, handelt gegen die Grundordnung. Das Weglassen ist schwerwiegender als Lüge, denn Lüge kann immer aufgezeigt werden. So gesehen sagt der Lügner indirekt die Wahrheit, man kann ihm also nicht böse sein. Vor ein paar Tagen im ÖR: „White lives matter“ übersetzt als „Nur weiße Leben zählen.“ Nice try, aber leider zu offensichtlich.

Sehr schön im aktuellen Podcast von Kai aus Hannover:

….Das Video scheint bereits gelöscht, Stand 27.6.

Auf Bitchute anzusehen.

Der eigentliche Grund, solche Themen zu unterdrücken, ist die „Ansteckungsgefahr“ mit dem „Wahrheitsvirus“. Wer erst einmal offenen Herzens recherchiert, kommt zu erschütternden Ergebnissen bis hin zu rituellem Kindesmissbrauch in gehobenen Kreisen als Teil der Machtstruktur. Es fällt zugegeberweise auch uns Aufklärern und Medienwissenschaftlern dabei schwer, uns nur auf das Formale zu konzentrieren, damit ja keine Angriffsfläche, also Vorwand der pauschalen Ablehnung entsteht. Aber aller Erfahrung nach ist das vergebene Müh, denn Vorwände finden sich immer, bis hin zu den verrücktesten. Die meisten lassen sich in rhetorischen und psychologischen Ablenkungsstrategien verorten.

Es läuft auf die berühmte Wahl zwischen der roten und der blauen Pille hinaus, also dem Wunsch nach Wahrheit oder dem fehlenden Wunsch mit dem Kalkül, die besteheden Vorteile zu bewahren, mit der Masse zu schwimmen, auch wenn sie sich wie Lemminge auf den Abgrund bewegt. Thinking out of the box, sich also vom System, der eigenen Prägung, gedanklich zu abstrahieren, die vergangenen Jahrhunderte ergebnisoffen zu studieren, ist zwar riskant, aber wirkt letztlich so befreiend und ist der einzige Weg der Heilung, dass sich jede Mühe lohnt, auch wenn sie auswegslos erscheint.

 

Wieder ein schöner Grundsatzvortrag von Frank Stoner, der immer den richtigen, triggerarmen, Ton findet, mit neuem Wort “Vironom”:

 

 

Warum Fragen um das Impressum vielleicht hintangestellt werden sollten, wobei hier alles sauber ist:

 

Auslaufmodell Mensch? Die Pläne der Technokraten für die Menschheit | 27.06.2020 | http://www.kla.tv/16674

 

Und wieder ein neuer Stoner! Sehr herzerwärmend, wie er die Menschen motiviert: https://www.youtube.com/watch?v=ft_PRH7UbDs

 

Und das erste Mal in einem Staatsfernsehen. Die Türkei prescht vor in der Aufklärung:

 

 

https://www.nzz.ch/gesellschaft/der-heimliche-verfuehrer-ld.1403103?fbclid=IwAR1O5V3B_1Lay_ZHTLhepJYKT4v-ysDPXRsVJ68GZarqNa1dz0D-ilnIFw0

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