Das Glück der Mücken oder Warum 2021 für uns ein gutes Jahr werden sollte

Artikel als PDF hier: Das Glück der Mücken oder Warum 2021 für uns ein gutes Jahr werden sollte

 

2020 wird als goldenes Jahr in die Annalen der Mückengeschichte eingehen: Bevölkerungsexplosion, feuchtes Wetter und die Menschen abgelenkt durch den Kampf gegen eine Eiweißkette. Große Erleichterung machte sich breit: Der viel beschworene Weltuntergang, auch „Insektensterben“ genannt, blieb wieder einmal aus. Die Unkenrufer und Verschwörungstheoretiker standen wieder einmal blöd da. Aber schon nächstes Jahr kann die Euphorie der Ernüchterung weichen, wenn man, eingelullt vom weggefallenen Lebensdruck, von einem gesichterten Überleben ausgeht und die Mückenanführer ihre Schar mit „Weiter so“ oder „Wir schaffen das“ vom drohenden Kollaps abzulenken versuchen. Man wird dann den „Kampf gegen den Frosch“ beschwören, obwohl die Frösche schon längst dezimiert waren.

Beim Menschen sollte es sich umgekehrt verhalten. 2020 erlebte die Menschheit eine aus dem Schatten sich erhebende Machtelite, die dem Rest, also den 99,9%, den von der Zivilisation so lange verdrängten Lebensdruck zurückgaben, indem sie klar zeigten, was sie mit ihm vorhaben. Nach der Jahreszyklik kann 2021 also nur gut werden und eine Wiederermächtigung des Souveräns, des Volkes, der 99,9%, einläuten. Schade nur, dass die Menschen nicht in diese Art Winterschlaf fallen, um im Frühjahr mit frischen Kräften wieder eine ganz neue Runde zu beginnen, sondern die natürlichen Abläufe durch den technischen Fortschritt nivelliert haben.

Dennoch kann das optimistische Versprechen der Überschrift gerettet werden: Denn was sind diejenigen, die der Menschheit gerade den Garaus machen wollen, anderes als Mücken, Parasiten und Blutsauger, deren Lebensgrundlage im Nu zusammenbricht, wenn der Sumpf austrocknet, wenn ihnen das Blut der Kinder entzogen wird? Die ganze Digitalisierungs- und Vergiftungswelle ist nur ein letztes verzweifeltes Bewahrenwollen ihres Biotops.

Über das Blut der Kinder, über den technischen Fortschritt seit Babylon (Stichwort Baby-alone) und über den Sieg des Guten, spricht in der neuesten Ausgabe in gewohnter Brillianz die Kinderchirurgin Nina im Kulturstudio. Das Highlight im Juli, bitte unbedingt anhören:

https://www.youtube.com/watch?v=xOhMl-A0ZeI&feature=share&fbclid=IwAR2De6NlKnktnCo-eP4vvOiTRFrZfcj44WfJ6zeVtaa8VKgEaUxSCLtj3L4

21.7. Und hier auch der nächste Teil:

 

Zum Downloaden überlanger Podcasts ist das hier passabel:

https://www.youtube-converter.de

 

Die zweite Topquelle im Juli ist ein ebenso optimistisch stimmendes Eintauchen in die Wunder der Zahlen:

https://www.youtube.com/watch?v=5IaJuRpf6hs&feature=share&fbclid=IwAR12UNvyL0lkRflPpN8_rwi278Wz3gHEbsWBIniuicpEtUpmyhaehPa445Y

 

 

Zum Weiterverbreiten an Menschen, die weder lesen noch hören wollen, allerdings mit dem Risiko, dass sie solche Abbildungen als Vorwand nehmen, sich erst recht nicht zu informieren. Deswegen hier der Hinweis: Solche Bilderchen ersetzen nicht den Gang zum Arzt, will sagen, zur Arbeit mit den Quellen und zum Überwinden der kognitiven Dissonanzen und des Stockholmsyndroms:

 

 

Zum Weiterverbreiten an Menschen, die weder lesen noch hören wollen, allerdings mit dem Risiko, dass sie solche Abbildungen als Vorwand nehmen, sich erst recht nicht zu informieren. Deswegen hier der Hinweis: Solche Bilderchen ersetzen nicht den Gang zum Arzt, will sagen, zur Arbeit mit den Quellen und zum Überwinden der kognitiven Dissonanzen und des Stockholmsyndroms:

 

 

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