Gute Spaltung, schlechte Spaltung

Am Beispiel der markantesten Gesichter der Freiheitsbewegung: Michael Ballweg und Nikolai Nerling

Zunächst ein Wort an die, die auf unabhängige Medien verzichten:

1.         Unterschied zwischen faschistisch und anti-faschistisch

Faschismus: Bündelung von Macht. Bewusst schwammiger Begriff. Merkmal: Staatsmacht, Konzerne, Menschenmassen sind gebündelt durch Ideologie, dogmatische Weltwahrnehmung. Gewaltbereitschaft, Charakterdeformation, Affinität zu Technokratie. Ausbau einer künstlichen Weltordnung

Antifaschismus (Freiheitsbewegung): Widerstand gegen Faschismus, Bewahren der natürlichen Weltordnung, Harmonie zwischen Freiheit des Einzelnen und Einsatz für das Gemeinwohl. Friedlicher, aufbauender Charakter, Toleranz gegenüber Andersdenkenden

Faschismus operiert mit: Manipulation, Lüge, Verdrehung: Nennen sich gerne Anti-Faschisten.

Freiheitsbewegung: Wahrheitssuche, Offenheit, Aufklärung: Werden diffamiert, u.a. als Faschisten, Rechtsextreme usw.

2.         Metaphorischer Vergleich mit Kriegsführung:

Auf der einen Seite steht die reguläre Armee mit neuestem Waffensystem, zahlenmäßiger Übermacht, bezahlte oder/und indoktrinierte Söldner, auf der anderen Seite die Partisanenarmee. Keine Chance gegen Übermacht. Verlorener Posten, aber Heimatverteidigung gibt Motivation.

Auf der andere Seite stehen die Partisanen. Sie sind in der Minderheit. Das sind die Freiheitsbewegten. Aus ihrer Sicht weiter gedacht: Aus der Unterlegenheit im Technischen ergibt sich die Notwendigkeit der steten Flexibilität, verschiedener Taktiken, die jede für sich genommen riskant ist.

Fundamentale „Spaltung“ in zwei Taktiken: Wald- und Sumpf vs. offenes Feld. Wald- und Sumpfgebiet bietet Schutz, verhindert aber Kräfteballung und birgt Gefahren wie Wölfe und Sumpf. Offenes Feld bietet Verpflegung und vor allem die Möglichkeit, die eigene Stärke zu demonstrieren, damit die regulären Soldaten die Seite wechseln und sich Massen anschließen. Risiko ist, zersetzt und geschlagen zu werden.

Daneben noch viele Neben- und Zwischenwege. Wer nun der Überzeugung ist, ein Weg sei der beste, ist oft geneigt, die anderen „schlecht reden“, denn ob der eigene Weg gut ist, kann nur die Zukunft zeigen. Aber die Risiken der anderen Wege lassen sich sehr leicht verdeutlichen. Beispiel für Wald- und Sumpf: Nikolai Nerling. Tiefe Aufklärung, hehre Ideale, nicht massentauglich

Beispiel für offenes Feld: Michael Ballweg. Sucht kleinsten gemeinsamen Nenner, massentauglich

Diese Art von Spaltung ist normal und sollte toleriert werden. Zur Not kommt eben eine Gruppe durch. Zu unterscheiden von der vom faschistischen Lager herangetragenen Spaltung: Divide et impera.

Nikolai Nerling steht für die tiefer Informierten, für die, die eine 92-Jährige nicht im Gefängnis einzig und allein für ihre Meinung sehen können, für das klare Ansprechen des Völkermordes an den lebenden Völkern der Welt. Michael Ballweg steht für die kleinsten gemeinsamen Nenner der liberalen Entfaltung in einer offenen Gesellschaft, für liebevolles Miteinander. Es ist klar, dass Querdenken von den tiefer Informierten skeptisch betrachtet wird. Darin kommt der Schmerz zum Ausdruck, dass alles viel zu langsam geht und womöglich das alte System nur oberflächlich ändert. Die Mannschaft um Ballweg setzt auf Taktieren, damit viele Menschen von der uninformierten Seite ins gute Lager überlaufen.

Karmisch sind beide Verfechter ihrer Taktiken auf der guten Seite, auf der karmisch ungünstigen Seite sind die Mitläufer und Gehorcher des faschistischen Systems bzw. des Systems, das durch ihre Mithilfe in den Faschismus abzugleiten droht.

Ich finde beide glaubwürdig und sympathisch:

Bruch des VL mit MB.

Wegen baldiger Löschung zu finden auch auf seiner Homepage:

https://volkslehrer.org/

Mein Kommentar: Gegen Ballweg hat der Volkslehrer hier Unrecht. Wenn man jemanden argumentativ angreift, muss man sich ganz sicher sein. Unterstellungen (Du willst das oder dies…) sind zu meiden. Aufgrund des Wortbruchs wäre es an ihm gelegen, einen überraschenden Schritt auf den Konkurrenten zu zu machen. Aber wer in der Öffentlichkeit bestehen will, muss schon ein Platzhirsch sein. Für den Otto-Normalaufklärer kommt es ja doch immer nur auf die Information an, die man selbst und eigenverantwortlich weitertragen muss.

P.S. am 13.9. In einem neuen Video bittet der VL MB um Verzeihung für den Wortbruch und kündigt Hinwendung zu mehr Kulturförderung an.

MB über sich. Unprätentiöse und klare Redeweise.

Erschreckende Bilder aus „Minsk“ für die, die die Kriegsmetapher als abwegig ablehnen:

Die von Gates gesponsorte Presse hat einen Kurzfilm geschaffen, der jedem Wahrheitsempfindenden noch mehr Schmerz und Erniedrigung als die Polizeigewalt zufügen soll, aber auch das ertragen wir mit Dankbarkeit und Geduld. Es ist schließlich die orchestrierte öffentliche Meinung, die man kennen muss. Das perfekte Schneiden für den maximal ungünstigen Effekt setzt Vorsatz voraus: https://www.youtube.com/watch?v=lMC_yOgCPIo&feature=youtu.be

Als Antidot gegen die Lügenbolde zuletzt die m.E. beste Aufklärerin derzeit. Niemand schafft es derzeit, so viel Wahrheit in 10 Minuten zu packen.

Falls gelöscht, bitte suchen unter: DER LINK

DER SCHLIMMSTE BEFÜRCHTUNGEN BEWEIST ‼

Oder unter Miriam Hope auf Telegram

Sternstunden der Aufklärung auch mit Uwe Steimle:

https://www.bitchute.com/video/9rcxOHTtSaDi/

Ivo Sassek bringt einen Kompromiss: radikale Einblicke und unbeirrtes Aufklären, keine Hauruck-Aktionen- und “Hauruck-Erwartungen.”

12.9.

Nach der mittlerweile dritten Hausdurchwühlung und ungezählten Kanallöschung bei Nikolai kommentiert Oliver Janich auf Telegram:

“Und wenn wir gerade dabei sind, der gern von mir wiederholte DRINGENDE Hinweis: Beschäftigt euch mit dem Thema, das Nikolai am meisten am Herzen liegt, so tiefgehend wie nur irgendmöglich. Recherchiert selber und denkt selber nach.”

Für diejenigen, die bisher auf freie Medien verzichteten:

Janich ist Libertärer, d.h. sieht das Hauptübel in der Existenz des Staates, kann somit nicht “rechts” sein. Derzeit und in den letzten Jahren der beste Journalist im deutschsprachgen Raum. Auch im Spaltungsthema macht er eine sehr gute Figur, kritisiert sachlich und unterstützt das Zusammengehörigkeitsgefühl der Idealisten.

JS, 7.9.2020

„Ist der Ruf erst ruiniert….“: die Reichsflaggenschwenker an der B96

Die Flagge des Zweiten Deutschen Kaiserreichs ist seit diesem Sommer zumindest in Mitteldeutschland die dominierende Flagge im bunten Haufen der Freiheitsbewussten geworden. Schadet sie damit dem Bemühen, die C-Diktatur zu stoppen, weil ja die Meisten in keine falsche Ecke gedrängt werden wollen? Als ob man nicht schon genug Probleme hätte. Meine These: Nein, im Gegenteil. Die Begründung:

  1. Aus Gesprächen mit Fahnenschwenkern an der B96 geht hervor, dass sie ein Symbol für eine tiefe Aufgeklärtheit ist, die vor allem an der Souveränitätsfrage ansetzt. Schäubles Diktum, wir seien nach 1945 nie voll souerän gewesen, muss auf 1918 vordatiert werden, womit also eine klare Ablehnung auch des NS-Regimes als Fremdherrschaft einhergeht. Vom Standpunkt der Souveränität ist das Zweite Deutsche Reich mit seiner Verfassung noch gültig.
  2. Auf meine Frage, ob die BRD-Flagge hier immer noch ein bisschen an die Übernahme der DDR erinnert, deswegen weniger für die Heimat steht: „Nu ja, a bissel.“
  3. Das Argument, NS-Befürworter würden die Flagge als Feigenblatt für ihre eigentliche Gesinnung benutzen, ist immer im Raum, müsste aber mengenmäßig irgendeine fühlbare Entsprechung finden. Ich habe noch nie solche Leute angetroffen, wenn ich mit meiner großen russischen Trikolore und der kleinen iranischen Flagge Gespräche anfange auch mit Jungs, die ein bisschen wehrhafter aussehen. Erstaunlich ruhige, sachliche Reden, die von einer schönen und sauberen Gemütsverfassung zeugen. Auch keine Ungeduld oder Intoleranz mit Noch-Weniger-Informierten.
  4. Die B96 war nach Angaben der Fahnenschwenker und stillen Protestler auch der Anfang des Mauerprotestes 1989. Ein Spruch auf einer Sachsenfahne: „Hüte dich vor Sturm und Wind und vor Ossi’s, die in Rage sind!“ (Ossis wäre korrekt)
  5. Ein führender Kopf der Querdenker müsste sich hinstellen und sagen: Die Reichsfahne ist gut, wir lassen uns nicht spalten! Wir fordern die Umsetzung des Art. 146, was nicht verbietet, auf vorhergehende Verfassungen zurückzugreifen. Das ist eine konservative Strömung, die in einer Hierarchie mit legitimem Oberhaupt die besten Chancen sieht. Dagegen stehen die liberalen und anarchischen Freiheitsbewegten, die im Staat die Wurzel des Übels sehen. Gemeinsam ist allen, die Willkürherrschaft einiger Weniger unter dem Deckmantel der Demokratie und Hygienefürsorge zu stoppen, die gegen alles gültige Recht verstößt.

JS, 13.9.2020

Sehr gutes Interview aus dem Kreis “Ärzte für Aufklärung”:

Beitrag von Sebastian Wippel am 24.9.:

Sebastian Wippel

20 h  · Politiker und Journalisten arbeiten an einem bundesweiten Verbot der Flagge des Kaiserreiches (1871 – 1918). In Bremen ist das Verbot bereits rechtskräftig. Bußgelder bis zu 1.000 Euro können verhängt werden.Andere Bundesländer wollen folgen. In Baden-Württemberg macht sich Grünen-Ministerpräsident Kretschmann für ein Verbot stark.Der Zweck ist klar: Man will oppositionellen Gruppen ihre symbolischen Ausdrucksformen nehmen. Die Begründungen, denen nach die Reichsfarben mit »demokratischen Werten« unvereinbar seien und dass das Zeigen derselben eine Ersatzhandlung für verbotene Nazi-Symbole sei, sind in dieser pauschalen Aussage absurd. Wenn die Symbole aller vergangenen deutschen Staatsformen, nach dem Maßstab der heutigen linksgrünen Berliner Republik beurteilt würden, müssten wir uns von der eigenen Geschichte verabschieden. Vielleicht ist genau das gewollt?Weiterhin ist die pauschale Unterstellung einer »Ersatzhandlung« nichts als Spekulation. Sie legt außerdem die argumentative Fährte für weitere Verbote. Denn: Könnte nicht das Zeigen etwa einer Preußenflagge auch eine »Ersatzhandlung« sein? Dieses Argumentationsmuster läuft in der Konsequenz auf die Zensur sämtlicher dissidenter Symbolformen hinaus.Wer verstehen, statt spekulieren will, muss das Gespräch mit jenen suchen, die sich Schwarz-Weiß-Rot zu Eigen machen. Offensichtlich ist der Zusammenhang mit dem Protest gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung.In diesem Kontext mögen die Reichsfarben Provokationsmittel sein. Sie stehen aber auch für einen immensen Vertrauensverlust in den etablierten Politikbetrieb. Ein Verbot ist darauf keine richtige Antwort.Wo ist der vielbeschworene »demokratische Diskurs«? Warum sitzen sich z.B. in öffentlich-rechtlichen Polit-Talkshows nicht Verteidiger und Kritiker der offiziellen Corona-Politik gleichberechtigt gegenüber und diskutieren auch mal gebührend über medizinische und ethische Aspekte? Warum werden statt dessen renommierte Wissenschaftler, wie der stets profunde Prof. Bhakdi, ausgeschlossen und sogar lächerlich gemacht? Das Absterben und Unterdrücken einer wirklich demokratischen, das heißt kontroversen (!) Diskussionskultur hat seine Spuren hinterlassen und schürt den Verdacht. Wer ständig von »Demokratie« spricht, und damit eigentlich nur seine eigene Herrschaft meint; wer immer mehr Menschen vom öffentlichen Gespräch ausschließt und diffamiert, braucht sich nicht wundern, wenn bewusst absetzende Symbolformen als provokanter Widerspruch gewählt werden.Nicht die Reichsfarben sind das Problem, sondern die Aushöhlung demokratischer Praktiken und Institutionen.In einem Satz: Pluralistische Debattenkultur und fairer Ideenwettstreit, statt Verengung der Meinungskorridore und Flaggenverbote. Eines sei noch klargestellt: Die Farben der Demokratie und der liberalen Freiheitskämpfer des 19. Jahrhunderts sind Schwarz-Rot-Gold. Die AfD steht für die Freiheit des Einzelnen und für die Verantwortlichkeit der Regierung vor der Opposition. Opposition darf nicht unterdrückt werden. Wer das tut, stellt sich selber in den offenen Widerspruch zur FDGO.

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