900 Neue Medien und 1 ganz neues Medium

Herrlich: eine Draufsicht auf derzeit 900 Portale, die von der verehrenswerten Gesellschaft der „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, e.V.“ mit der unmerkbaren Abkürzung MWGFD (vielleicht über “der BMW unter den gerecht fühlenden Deutschen”) betrieben wird. Derzeit sind das ca. 500 deutsche, 300 spanische und 100 englische Quellen. Und das ist nur eine Auswahl, die sich penibel daran orientiert, möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten, wozu ja auch schon die falsche Bezichtigung des Extremismus zählt. Compact u.v.m. fehlen. Schwerpunkte: allgemein Gesellschaft und Politik, Medizin, Spiritualität.

Von russischen, ukrainischen und polnischen, französischen und italienischen Portalen würde ich auch hunderte zusammenbekommen. Es sind also Millionen weltweit. Die Wahrheit ist komplett unverborgen.

Vor acht Jahren war dies meine Vision, als ich diesen Blog aufsetzte, damals noch im Entdeckerrausch und mit mühsam zusammengestöpselten Quellenüberblicken, mit Corona dann die Einsicht, dass die Abwehr der Wahrheitsmedien ja noch viel hysterischer ist, als vorher erfahren.

AUFGEWACHT würde auch gut in diese Aufzählung passen. Zumal nach dem Neustart am 29. Januar 2025:

https://aufgewacht-online.de/mehr-stimmen-mehr-perspektiven-hoehere-reichweite-willkommen-bei-aufgewacht-die-deutsche-stimme/

Wie ich zum Metaextremen geworden bin

Tanja Krienen auf Facebook:

12 Aufrechte in der Zimmerbühne (meist dem schmalen Zeitkorridor zwischen 1953 und 1960 entstammend) die gestern den biographischen Notizen von Dieter Jörg List, der Musik plus Ausführungen über Korea, Russland und Södistan von Jochen Stappenbeck und ein paar Texten von Tanja Krienen zuhörten. Es ist nicht leicht Menschen an die Zimmerbühne zu binden, wenn gleichzeitig eine Reihe anderer Veranstaltungen laufen und die Zeit des gegenseitigen Zuhörens selten weniger Konjunktur hatte als momentan. Anders hier. Es war eine wohltuende Atmosphäre, in der das blaue Band DDR lose im Raum flatterte, mit all seinen guten und unerträglichen Seiten. Inklusive der langen Diskussion danach, die bis zu letztmöglichen Sekunde andauerte und am Ende mit der Bierflasche, dem Weinglas und einem allseits als supergut bezeichneten Käsekuchen in der Hand endete, kann alles als wirklich schöne und im Gedächtnis bleibende Sache bezeichnet werden, noch dazu, weil sich hier Menschen zum ersten Mal sahen, die in der Kultur seit Jahren unterwegs sind. Am 11.5. steht der nächste Termin der Zimmerbühne an: eine Lesung aus dem Alexander von Bismarck-Buch “Deutsche und Russen“ mit Autoren, die dort ihre Beiträge veröffentlichten…